Skip to content

Test zeigt: Jeder Zweite steckt fremde USB-Sticks an

USB-Sticks lassen sich gleich mehrfach dazu nutzen, um an Firmengeheimnisse zu gelangen.
Ein Sicherheitsforscher erklärt, warum man fremde Sticks keinesfalls anstecken sollte.

Fremde USB-Sticks könnten mit Malware infiziert sein, deshalb sollte man sie nie einfach so an seinen Rechner anstecken. Diese Regel sollte mittlerweile bekannt sein. Immer wieder ist es in der Vergangenheit schließlich zu Vorfällen gekommen, wo Kriminelle über vermeintlich vergessene USB-Sticks Schadsoftware in Firmennetzwerke eingeschmuggelt wurde, um beispielsweise die Login-Daten der Mitarbeiter zu stehlen und in Folge wichtige Daten aus der Firma zu entwenden.

Nun hat Elie Bursztein, Leiter von Googles Anti-Abuse Team, einmal mehr getestet, ob Menschen noch immer gerade gefundene USB-Sticks an ihren Rechner anschließen. Die Ergebnisse hat er auf der Black Hat USA-Konferenz präsentiert und sie sind schockierend:
Von 297 USB-Sticks, die der Forscher an verschiedenen Plätzen deponiert hatte, wurden 98 Prozent mitgenommen. 45 Prozent der Finder steckten den Stick an und klickten auf Dateien, die auf dem Stick drauf waren.

In einer anschließenden Befragung, bei der immerhin noch 21 Prozent der Personen, die die Sticks an ihren eigenen Rechner ran ließen, mitgemacht haben, gaben 68 Prozent der Teilnehmer an, dass sie lediglich nach Dateien gesucht hätten, um den Besitzer zu identifizieren, um den Stick zurückgeben zu können. 18 Prozent gaben zu, einfach neugierig gewesen zu sein.

Auch bei Werbegeschenken sollte man jedoch vorsichtig sein. So hat der Mobilfunkbetreiber O2 seinen Firmenkunden in Großbritannien erst kürzlich eine USB-Pen geschenkt, die mit Malware infiziert war. Die USB-Pen war mit einem Virus infiziert, der Remote-Zugriff auf Windows-Systeme ermöglicht.

Von USB Sticks welche gefunden wurden, sollte man auf jeden Fall die Finger lassen bzw. nicht am eigenen Rechner anschließen. Des weiteren rückt ein Sicherheitskonzept zur Handhabung von USB-Sticks immer mehr in den Vordergrund – zum Beispiel durch Verschlüsselung der USB-Sticks, denn wenn ein USB-Stick abhanden kommt, sind auch meistens sensible (Firmen)Daten für jeden zugänglich.

Ihr INNOVA-IT Team

http://futurezone.at/digital-life/test-zeigt-jeder-zweite-steckt-fremde-usb-sticks-an/214.624.508?utm_source=futurezone.at&utm_campaign=adbcfbe450-newsletter_futurezone_at&utm_medium=email&utm_term=0_667c8ddbb8-adbcfbe450-108613949

Scroll To Top